Frau Morphium und so

Vom Schreiben..

Während die Kleine Göttin mir etwas genervt erzählt, das sie nun in der Schule auch noch Schreibschrift lernen muss, nachdem sie sich doch schon durch die Druckschrift und die verbundene Druckschrift gequält hat, fällt mir auf, wie gerne ich selber schreibe.

Also nicht am PC, das geht mir zwar flott von den Fingern, aber irgendwie fühlt sich das für mich nicht nach Schreiben an.
Früher hatte ich mal einen Brieffreund. Also nicht einen Freund, dem ich schwülstige Liebesbriefe geschrieben habe, sondern ein Menschen, dem ich niemals persönlich gegenüber gestanden oder auch nur seine Stimme gehört habe.

Irgendeine Freundin von mir kannte den und hatte erzählt, das er so gerne Briefe schreibt und auch total nett wäre, aber sie eben keine Lust hätte Briefe zu schreiben.
Nun, wir waren 16 Jahre alt und sie kam zu mir, wurf mir einen Zettel mit seinem Namen und seiner Anschrift hin und meinte nur:“Hier. Du schreibst doch so gerne. Kannst dem doch mal einen Brief schreiben.“
Und das habe ich dann auch ohne groß zu überlegen getan

Eine Woche später bekam ich seinen Antwortbrief.
Mit Füller geschrieben und auf cremefarbenen schweren Briefpapier.
Ich war hin und weg.

Von da an saß ich jeden zweiten Samstag an meinem Tisch mit einer Tasse Kaffee oder Tee, der jeweiligen Lieblingsmusik und habe einen Brief geschrieben, auf den ich immer eine Woche später eine Antwort erhielt.
Mal war es nur ein Satz, mal ein Gedicht, mal 2 DIN A4 Seiten beschriebene Erzählungen aus seinem Alltag, mal Gedanken, die er sich über irgendetwas gemacht hat und ungeordnet aufgeschrieben hatte.
Wir haben uns Lustiges, Trauriges, Dramen und alltägliches geschrieben.
Wir haben nur durch diese Briefe miteinander gelacht, geweint, geträumt und am Leben und Lieben des anderen teilgenommen.

Fast 14 Jahre.
Irgendwann hörte es einfach auf. Irgendwie. Ich kann gar nicht so genau sagen warum.
Es war als wäre unsere gemeinsame Zeit abgelaufen.

Und heute ist mir bewusst geworden, wie sehr es mir fehlt.
Das Briefe schreiben. Mir ganz bewusst ein, zwei Stunden einfach die Zeit zu nehmen und mit jemanden auf diese Art zu kommunizieren.
Auf Papier, mit Tinte.
Mit meinen Worten und Gedanken.
Auf ein schönes Papier mit meinen eigenen Händen geschrieben.

Das vermisse ich.
Unendlich.

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Die Brut als Inkarnation des Bösen ( Teil 1)

Neulich habe ich dem geheirateten Judas mal meine Theorie über das Böse, Kinder und insbesondere die eigens hergestellten Nachkömmlinge erläutert.

Sie kennen das bestimmt, dass so frischgeschlüpften Brütlingen unterstellt wird, das sie das absolut Gute und die personifizierte Unschuld sind.
Alles Quatsch.
Die kommen als süß verpacktes schieres Böse auf die Welt. Das merkt nur keiner, denn die haben diese riesigen Augen und riechen so toll.
Und weil das so ist, merkt man gar nicht, wie sie einen direkt von Anfang an terrorisieren. Am Anfang setzen sie Dich erst einmal unter Schlafentzug und zwingen Dich dazu sie zu pflegen. Die lassen sich füttern, die Windeln wechseln und sonst schlafen sie sich tagsüber erst einmal ausgiebig aus, denn sie müssen ja ausgeruht sein, um ihre Schlafentzugfolter an der Elternschaft nachts fortzuführen.
Und sie reden nicht, da kommt kein richtiges Wort aus denen raus, aber als Eltern bekommst Du gar nicht mit, dass sie Dich in Selbstgespräche treiben. Denn sein wir mal ehrlich, ob Du versuchst mit einem 4 Wochen alten Säugling eine Unterhaltung zu führen ist genau so sinnvoll, wie Ommas alte Porzellanpuppen zu einem Dialog aufzufordern. Damit die Motivation der Elternschaft jedoch nicht nachlässt, hat die Brut ein mannigfaltiges Repertoire an Mimik.
Die fangen irgendwann an zu Lächeln, das stellt sicher, das ein paar Synapsen beim Pflegepersonal durchbrennen und es keinen Verdacht schöpft, dass sie eigentlich gerade vom Quasi-Antichristen dressiert werden.
Dann wird auch dem in wohlriechende Haut verpackte Bösen klar, das sich die durchschnittliche Lebenserwartung von über 80 Jahren sehr langweilig gestalten wird, wenn es nur rumliegt, also beschliesst es einen langsamen Prozess der Mobilisierung.
Dies kann natürlich perfekt genutzt werden, um das ahnungslose Personal in Euphorie zu versetzen, das scheinbar gerade schwächelt, denn zwischendurch hat das gut getarnte Böse den ersten großen Härtetest begonnen.
Das Zahnen, begleitet von lautstarkem Weinen, Wasserfällen aus Sabber, Fieber und Durchfall.
Also schnell mal mit dem Krabbeln anfangen.
Die ganze Wohnung entspricht sowieso nicht dem Geschmack des heranwachsenden Antichristen und so suggeriert es der Elternschaft, dass das über Jahre nach elterlichem Geschmack zusammengestellte Mobiliar inklusive Dekogedöns am besten sofort ausgetauscht wird, da es eine schiere Todesquelle für den Brütling darstellt.

Die kläglichen Versuche des Personals liebgewonnene Gegenstände durch einfaches Höherstellen dem Zugriff und der Zerstörungslust des höllischen Zöglings zu entziehen wird durch aufrechtes eigenständiges Laufen zunichte gemacht.
Ungefähr zu diesem Zeitpunkt wird der eventuell ausbrechende Burn-Out der Genspender gezielt durch erste klar artikulierte Worte verhindert.
Traditionell scheint sich die Namensgebung der weiblichen Pflegeperson als „Mama“  und die männliche Pflegeperson wird durch ein „Papa“ bewährt zu haben um von der Minderung der bisher so guten Lebensqualität der Elternschaft abzulenken.

Manchmal..

..denke ich darüber nach wieder mit dem Bloggen anzufangen und dann denke ich mir: „Ach, da bist Du jetzt schon so lange raus, lies erst einmal in ein paar anderen Blogs.“ Und dann mache ich das und klicke mich durch ein paar Blogs, lese, lache, bin interessiert, gespannt, leide auch mal mit und dann schliesse ich den Browser und denke mir: „Nö. Doch nicht.“

Was natürlich völlig unsinnig ist, denn das sind ja nicht meine Blogs, von ganz anderen Menschen, die gar nicht so schreiben können wie ich, denn die sind gar nicht ich.
( Hier bemerkt die, durch jahrelange Nichtveröffentlichkeit in die Flucht geschlagene Leserschaft natürlich mein absolut gerechtfertigtes großes Selbstvertrauen)

Heute ist der 30. Dezember. Da schau ich doch mal, ob ich was in der mir von-wem-auch-immer gegebenen Schreibfähigkeit noch übrig geblieben ist.
Das Datum ist wichtig.
So ist es eindeutig kein Vorsatz für das kommende Jahr, wieder mit dem Bloggen anzufangen.
(Unheimlich wichtig sich als Autorin eines Blogs nicht unter Druck zu setzen).

 

 

 

Gefühltes Lied des Tages

Und für alle diejenige, die meinen ist  total wichtig an Begriffen wie „Neger“ und „Negerkuß“ ( das hieß schon immer so) festzuhalten. Das aktuelle Lieblingslied des Anarchistensohn:

Je suis un homme.

Und deshalb erschüttert mich nicht nur, das aktuelle Geschehen in Frankreich, sondern noch mehr vielleicht, das mehr oder weniger unbeachtet zeitgleich in Nordnigeria von der islamistischen Boko Haram 11 Gemeinden zerstört, mehrere Hundert Menschen getötet und über 2000 Menschen auf der Flucht sind.
Muslimische Menschen, die auf der Flucht sind vor Terroristen und Mördern, die genau die Religion die ihre Opfer friedlich im Alltag leben, dazu mißbrauchen ihren Terror und Machthunger zu rechtfertigen.
Islamisten  haben mit Islam soviel zu tun wie „Ficken für die Jungfräulichkeit“.
Nämlich nichts.

Als vor einigen Wochen in Pakistan hunderte Schüler in einer Schule von der pakistanischen Taliban abgeschlachtet wurden, wo waren da die hunderttausenden von Menschen, die auf Demonstrationen ihre Erschütterung und ihre Solidarität mit den Opfern kundgetan haben?

Es war ja nicht vor unserer Haustür und wir sind ja auch alle so beschäftigt damit uns über den Umgang mit ein paar tausend wöchentlich in Dresden spazieren gehenden „patriotischen Europäern“ einig zu werden.
Ich persönlich frage mich nur, warum sich überhaupt mit diesen Menschen auseinandergesetzt werden sollte?
Die haben doch so ein schön vernünftiges Positionspapier.
Natürlich haben die das.
Das ist nämlich schön zusammengeschustert aus den Parteiprogrammen der etablierten Parteien zu dem Thema Einwanderung und Integration.
Wenn ich will, das meine Kuh die fetteste ist, dann ist mir doch egal, ob es meine eigenen Weide ist, auf der sie fett wird. Hauptsache die Kuh gehört mir.

Das Positionspapier von Pegida ist nicht mal den Dreck unter den Fingernägeln meines Sohnes wert.
Pegidas ist nicht das Positionspapier, sondern die Menschen, die jeden Montag mit ihrem nationalistischen Gehabe einer Weltkulturstadt wie Dresden den Ruf ruiniert.
Deren Anhänger in sozialen Netzwerken antisemitische, ausländerfeindliche und menschenverachtende Propaganda zu verbreiten. So was kämpft für den „Schutz des christlich-jüdischen geprägten Abendlandes“?
Diese Menschen haben von christlichen und jüdischen Werten ungefähr soviel Ahnung wie ich vom Freeclimbing, nämlich Null.

18.000 Menschen sind letzten Montag in Dresden spazieren gegangen. Das sind 0.021% der deutschen Bevölkerung.
Selbst wenn ich die rund 100.000 Facebook Likes ernst nehmen würde, dann würde die Zustimmung bei 0.12 % in der deutschen Gesamtbevölkerung liegen.
Und dafür bekommen die wöchentlich mehrere Titelblätter und ellenlange Berichte von der von ihnen als Lügenpresse bezeichneten Medienwelt.

Ich habe das Positionspapier sehr wohl gelesen.
Und zu den Punkten die wohl offensichtlich so wichtig sind wie „Pegida ist für eine Null-Toleranz-Politik gegenüber straffällig gewordenen Asylbewerbern und Migranten“ kann ich ganz klar sagen, das ich froh bin, in einem Land zu leben, das auf dem Gleichheitsprinzip beruht.
Wieso sollten denn bitte 2 wegen Diebstahl Verurteilte unterschiedlich behandelt werden, nur weil einer einen deutschen Pass hat?
Ich mag mich irren, aber ich kenne bisher keine Studie, die „dem Deutschen an sich“ eine bessere Fähigkeit zur Resozialisierung attestiert.

Und die ganzen Sprüche, das Pegida ja nichts dafür könne, wenn eben auch eindeutig rassistisch und ausländerfeindlich motivierte Menschen in großer Anzahl an diesen Spaziergängen teilnehmen?
Von wegen. Die Pegida Organisatoren würden sehr wohl klar machen, das sie diese Leute nicht in ihrer Mitte haben wollen, wenn es so wäre. Das können sie ja bei Journalisten der „Lügenpresse“ auch.

Ich habe keinerlei Verständnis für alles Radikale. Und auch nicht für ihre Versteher.

Ich möchte, das meine Kinder als das aufwachsen können was sie sind. Als Menschen.
Mit universellen Werten wie Nächstenliebe, Verständnis, Toleranz und Mitgefühl.

 

Es ist soweit (2.Teil)

Weniger Stress? Na der hat gut reden.
Aus gut informierten Kreisen weiß ich nämlich, das Dr. Bondage zwar auch 3 Kinder hat, aber der halbtags als Heilpraktikerin arbeitenden Arztgattin nicht nur jedes Jahr ein frisches Au-Pair geliefert wird, sondern auch noch eine Haushälterin plus Kindermädchen dem fesselnden medizinischen Haushalt angehören.

„So..was ist nun mit meiner Nebenhöhle?“
„Tja, deine Nasenhöhle.“, seufzt Dr. Bondage mit einem tiefbetrübten Gesichtsausdruck. „Da hast Du dir wohl eine richtig üble Entzündung zugezogen. Das muss operiert werden.“
Also der operiert mich mal auf keinen Fall. Nichts gegen Bondagespiele, aber ich diene doch meinen Haus- und Hofarzt nicht zur Lustgewinnung durch meine Schmerzen.
Ach er ist ja eh nur Internist. Der macht das gar nicht.
Ob der sich wohl ärgert, das er nicht Chirurg oder Sportmediziner geworden ist?

Da er mich aber wohl ganz gut kennt und um sicher zu sein, das ich das nicht einfach ignoriere, hat er natürlich schon mal vorsorglich den ortsansässigen HNO Arzt informiert und der würde dann auf meinen Anruf warten, zwecks zeitnahem Termin.

Also 2 Tage später beim HNO Arzt.
Bei dem ergibt sich leider nicht die Möglichkeit nach einschlägiger Literatur zu stöbern, um sicher zu sein, das er mit Dr. Bondage nicht wöchentliche Lustreisen in das Rotlichmilieu der Großstadt um die Ecke unternimmt.
Wobei…? Wenn die sich ihre Patienten teilen, dann haben die das ja gar nicht nötig und können sich ihren Spaß ja von der Krankenversicherung ( in diesem Fall meiner Krankenversicherung!!) vergüten lassen.

Nee, da wäre zwar alles dicht, aber so wirklich entzündet und dann auch noch zu operieren? Da würde er dann doch nicht dran glauben.
In Gedanken streiche ich den HNO also schon mal von meiner „Die üblichen Bondageverdächtigen Liste“.
Er würde da mal was ganz anderes vermuten und keine 5 Minuten später sitze ich mit freiem Oberkörper vor ihm  und er piekt mir mit Nadeln in den Rücken und träufelt in jede Wunde eine andere Flüssigkeit.
Somit hat er es schon mal wieder auf die Liste geschafft.
Und keine weiteren 5 Minuten später steht er nicht nur auf der Liste sondern hat es auch auf Platz 1 geschafft.
Mein HNO. Der Supersadist.
Wie er da so fröhlich vor mir steht mit einem total befriedigten Lächeln im Gesicht, während ich überlege wie unhöflich es wäre ihn aus dem Weg zu schubsen, damit ich mir an seinem Türrahmen den juckenden Rücken blutig scheuern kann.

„Hab ich’s mir doch gedacht. Du hast Heuschnupfen. Frühe und späte Gräser und Roggen!“
„Schwachsinn. Ich bin 40 Jahre alt. Ich krieg doch jetzt nicht noch Heuschnupfen.“
Und dann kam von meinem HNO Arzt, der im übrigen 6 Jahre älter ist folgende Antwort:
„Das kann man auch im Alter kriegen.“

Nicht in deinem Alter, meinetwegen auch in unserem Alter. Nein. Im Alter!!
Es ist also soweit.
Nach im Alter kann ja nichts mehr kommen.
Sollten Sie also demnächst eine gute erhaltene 40jährige in einem mit Rentnern besetzten Kaffeefahrtbus zur nächsten Heizdeckenverkaufsveranstaltung sehen. Dann winken Sie einfach. Ich winke auch bestimmt zurück.

 

Es ist soweit ( anscheinend ein Mehrteiler)

So auf dem Papier bin ich ja 40 Jahre alt.
An schlechten Tagen fühle ich mich wie 80. Denke ich. Muss ich noch mal vergleichen, wenn ich wirklich die 80 erreichen sollte.An guten Tagen fühle ich mich wie 20. Da kann ich mitreden, die 20 war ich auch schon mal. Ach das was wirklich nett.
Aussehen tue ich an guten Tagen wie 30 und an schlechten Tagen wie 40. Obwohl ich habe vor längerer Zeit eine Trash-TV- Phase gehabt und da sahen die 40jährigen entweder aus wie 50 oder wie 60. Außer die plastisch operierten, die sahen aus wie 40jährige Gesichtsgestraffte Puppen mit so Karpfenmund. Das wussten die aber nicht.
Die dachten sie sehen aus wie eine 20jährige. Na ja vielleicht haben die eben einfach keine Bilder aus der Zeit und mussten Selbstporträts zeichnen, die als Vorlage für den Skalpellschwinger und Hautglätter diente.
Entweder das oder sowohl Skalpellschwinger als auch vermeintlich Geglättete leiden an einer bisher unerkannten Sehnervstörung die dazu führt, das sie Menschen aus einem Paralleluniversum sehen, anstatt dem was in dieser Realität wirklich vor ihnen und im Spiegel ist.

Wie kam ich nun darauf?
Ach ja. Nase. Nasennebenhöhle besser gesagt. Und zwar meine. Seit Ende März macht mir das Ding nur Kummer.
Selbstbehandlung mit Nasenspray, Nasendusche und so komischen Tabletten die dazu führten, das ich ständig mentholrülpsend (sozusagen eine Inhalation in corpus)die Tage und Nächte verbrachte, hatten ein sehr interessantes Ergebnis. Nämlich keins.
Also zum Hausarzt um die Ecke, der dann Stress diagnostizierte. Wäre ja auch klar.
Erst der Stress mit Judas, dann noch mehr Stress wegen dem Tod der Gehwagenschubserin und dann noch mehr Stress mit Judas.
Ich bräuchte halt mehr Ruhe.

Als ich gerade hysterisch zu Lachen anfangen wollte, so als alleinerziehende arbeitende Mutter mit einem pubertären Anarchistensohn und einer göttlichen Trotzprinzessin made in hell, stürmte eien Arzthelferin rein und zerrte den Hausarzt des schwindenen Vertrauens mit den Worten „Der Doktar kommt gleich wieder. Kann auch ein bißchen dauern. Vielleicht.“ aus dem Sprechzimmer.

Bißchen dauern, dauerte lange genug um festzustellen, das er hinter seiner sehr übersichtlichen Medizinerenzyklopädie nicht nur eine angebrochene Packung Valium, sondern auch ne Flasche des Typs Johnny Walker rumliegen hat.
Der Medizinschrank nicht abgeschlossen ist und der Hausarzt wohl einen Hang zu Magazinen über erotische Fesselpraktiken hat.
Tabletten- und Alkoholabhängig. Na ja.
Ist halt auch nur ein Mensch.
Nur das mit dem Bondagejournal. Gut nach reiflicher Überlegung habe ich dann beschlossen, den Hausarzt des schwindenen Vertrauens weiterhin als asexuelles Wesen zu betrachten und war mir nach einer Valium aus seiner Packung dann auch sehr sicher, das er wahrscheinlich auch Patienten hat, die da schon mal durch unsachgemäßen Gebrauch von Seilen, Ketten und Latexbändern seine medizinsche Hilfe benötigten und er sich einfach mal kundig gemacht hat, um den ungefährlichen Gebrauch der Utensilien zu erklären.

10 Minuten später sitzt der Hausarzt wieder vor mir und während ich mir ernsthaft Sorgen um ihn und seine Bondagepatienten mache fällt mein Blick auf die Uhr.
„Ach Du Scheiße. Ich muss die Lütte vom KiGa abholen!!“
„Frau Morphium. Weniger Streeeeessss!“

Oh wie ärgerlich. Die Brut will jetzt Frühstück. Muss ich also nachher weiterschreiben.
Dann ist das doch so ein Fortsetzungsdingenspost.

Kinderquatsch

Kleine Göttin klettert auf die Couch hinter den Kleinen Anarchisten während der gerade auf seiner xbox zockt.
Dann wirft sie sich auf seinen Rücken, versucht ihn zu sich zu ziehen und sagt:

„Du bist jetzt mein Kleiner Anarchist und gehörst mir für immer.
Ich werde Dich Stinkeschätzchen nennen.
Komm zu deiner neuen Mami auf den Schoß!“

Neulich vorm Kanzleramt

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Das Foto musst Du aber löschen!
– Warum?
Ich will nicht, dass die anderen Kinder sehen wie langweilig es bei der Chefin von Deutschland aussieht.

Demenzanfall mal mit voller Wucht

Ich blogge seit Jahren.

Die Blogaddressen haben gewechselt, das Pseudonym eher selten und das Paßwort?

Noch nie.

Und war auch nie ein Problem. Sogar nach monatelanger Blogabstinenz war genau dieses Paßwort immer noch in meinem Hirn präsent wie ein Brandmal auf einem alten Ackergaul.
Nach meinem letzten Post passierte folgendes:

FrauMorphium will sich pflichtschuldigst am nächsten Tag einloggen um der Blogwelt ihrer Erlebnisse und Gedanken in einem halbwegs akzeptablen literarischen Erguß zu präsentieren und sitzt fassungslos vor dem Rechner, denn das Paßwort ist weg.

In der Hirnschublade wo es immer war nur noch gähnende Leere.
Aber ich weiß ja, das es noch da sein muss, also schicke ich doch keine E-mail an den Bloganbieter um ein neues zu erhalten.
Und natürlich hatte ich recht.
Heute morgen um 4 Uhr aufgewacht und es war wieder da.
Wenn ich die Synapse finde die das verschlampt hatte, dann gibt es aber richtig Ärger.  😉